12. Juni - Loving Day - Film & Talk - Filmforum Höchst in Frankfurt

Donnerstag, 12. Juni 2025 um 20.30 Uhr
Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46a, 65929 Frankfurt

The Man Who Sold His Skin / Der Mann, der seine Haut verkaufte | Kaouther Ben Hania | TN/BE/FR/DE/SE 2020 | FSK 12 | 104 Min
Der syrische Kriegsflüchtling Sam Ali lässt sich als lebendes Kunstwerk tätowieren, um seine Reise nach Europa und die Vereinigung mit seiner verlorenen Liebe zu finanzieren. Sein Rücken bildet ein Schengen-Visum ab, das er ab sofort auf Kunstausstellungen herzeigen muss. Der satirische filmische Blick der tunesischen Regisseurin auf die Kunstwelt und die europäische Migrationspolitik beruht auf wahren Begebenheiten und war für den besten ausländischen Film bei den Oscars nominiert.
Informationen zu den Ticketpreisen Filmforum: https://filmforum-hoechst.com/preise/ - Regulärer Eintrittspreis: 8€

12. Mai - Internationaler Tag der Pflege - Grenzen im Alter | Alter über Grenzen

Zum Internationalen Tag der Pflege diskutieren wir in einer Podiumsdiskussion über Selbstbestimmung im Alter, Altersdiskriminierung und Rassismus. Außerdem thematisieren wir die Herausforderungen, vor denen transnationale Familien stehen – insbesondere im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Pflegearbeit (Care-Arbeit).

Filmvorführung „Edith & Eddie“
Vor der Diskussion zeigen wir den oscarprämierten Kurzfilm „Edith & Eddie“ von Laura Checkoway (2017). Edith & Eddie ist ein Schwarz/Weißes Paar, dass sich im fortgeschritten Alter - Edith ist 96, Eddie ist 95 - kennenlernt, heiratet und daraufhin in einen intensiven Familienkonflikt gerät. Durch einen bestellten Vormund werden die beiden auseinandergerissen.

Die Medien prägen unsere Wahrnehmung der Welt – und damit auch unsere Wahrnehmung von gesellschaftlichen Gruppen. Medien entscheiden mit, welche Themen Aufmerksamkeit erhalten – und wie über sie berichtet wird. Doch welche Faktoren beeinflussen, ob eine Straftat in die Schlagzeilen kommt oder kaum erwähnt wird? Wie kommt es, dass bestimmte Täter*innen mit viel Nachsicht dargestellt werden, wahrend andere oft überproportional negativ dargestellt werden?
Diese Veranstaltung nimmt Mechanismen rassistischer Berichterstattung unter die Lupe. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie Journalist:innen rassismuskritische Medienarbeit gestalten können – und welche Verantwortung Medien in einer pluralistischen Gesellschaft tragen.

Alle Infos zur Veranstaltung hier.

21. März - Internationaler Tag gegen Rassismus

Der Film erzählt die bewegende Geschichte eines binationalen Paares, das nach drei abgelehnten Visa und mehreren Jahren der Trennung endlich die Chance bekommt, in Deutschland zusammenzuleben. Dabei deckt der Film mithilfe von Expert:innen und Betroffenen aus verschiedenen Ländern die systematischen Ungerechtigkeiten und die menschliche Tragik auf, die die deutsche Visavergabepraxis mit sich bringt. Es wird deutlich, wie diese Praxis nicht nur persönliche Schicksale, sondern auch globale Herrschaftsverhältnisse und den strukturellen Rassismus widerspiegelt.

 

 

 

 

Veranstaltungsreihe mit CGC - Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung

Programm
Für die Reproduktion von individuellem Leben sowie der gesellschaftlichen (Herrschafts-)Verhältnisse sind Care- Beziehungen konstitutiv. Sie kommen nicht ohne fürsorgliche Beziehungen aus. Doch wie weit reichen Reparaturpotenziale von Care? Welche neuen Ausschlüsse können entstehen – und welche Beschädigungen sind irreparabel? Vielleicht gibt es sogar Bruchstellen, die lieber nicht repariert, sondern sichtbar vernarben sollten? Konzeption: Annette Hilscher, Alexander Kern, Sarah Mühlbacher

 

 

2024

 

 

Rhythmus und Rebellion - Finissage Offener Studienraum - ein Video

 

 

Impressionen der enb-Konferenz - fotos zum klicken

 

 

 

 

 

 

Frankfurt: P wie Protest - Formen des Widerstands

Eine Kooperation des Verband Binationaler Frankfurt und Verband Binationaler Leipzig -  Wanderausstellung in der Evangelische Akademie Frankfurt - kostenloser Eintritt!

Was siehst du, wenn du an Protest denkst? Menschen – in einer Hand ein Schild und die andere als Faust in die Luft gereckt? Oder auch Hände, die sich gegensei­tig halten und eine Kette bilden? ? Was hörst du? Wütende Rufe auf einer Demonstration? Oder Hip Hop, in der migrantische Künstler/innen Rassismus und Ausgrenzung verarbeiten? Vom Hungerstreik bis zur Lichterkette, von tanzen­den Feministinnen über streikende Jugendliche bis zu migrantischen Kämpfen um Menschenrechte – Protest hat viele Formen. Antikolonialer, antirassistischer oder feministischer Widerstand, Kämpfe der Behindertenbewegung oder streikende Arbeiter. „P wie Protest“ möchte diese unterschiedlichen Protestformen sichtbar machen.