IAF Verband binationaler Familien und Partnerschaften
Newsletter 39 - 2/2019

Liebe Newsletter-Abonnent*innen,

der Mai ist gespickt mit wichtigen Terminen und Jahrestagen. Wir haben in diesem Jahr nicht nur die Europawahlen, die richtungsentscheidend sind. Wir feiern auch 70 Jahre Grundgesetz. Im Mai gibt es  zudem Gedenktage wie der Internationale Tag der Familie, der Tag der kulturellen Vielfalt und der Deutsche Diversity Tag. Alle sind auf das Engste mit den Themen, Werten und Inhalten des Verbandes verknüpft.


europa für alle - aktionen zur europawahl

Der Verband unterstützt die Initiative 'Europa für alle' und hat den Aufruf mit unterzeichnet. Warum ist Europa wichtig für uns? Europa bedeutet Reisefreiheit, bedeutet Niederlassungsfreiheit, bedeutet Freizügigkeit. Nur mit Europa können Grund- und Menschenrechte weiter ausgebaut werden: für mehr Familienrechte, mehr Kinderrechte. Über Facebook veröffentlicht der Verband zahlreiche Statements und Videobotschaften von Mitgliedern und Vorständen. Am 19. Mai finden in 7 Städten in Deutschland und mittlerweile 49 Städten in ganz Europa Demonstrationen statt. Auch hier beiteiligt sich der Verband: für Demokratie und Menschenrechte. Damit verbunden ist auch die Aufforderung, wählen zu gehen, denn diese Wahl entscheidet, ob mehrheitlich Demokrat*innen ins Europäische Parlament einziehen.


70 Jahre Grundgesetz - Ein Grund zum Feiern und zum Fordern

Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt. Der Verband feiert mit und hat zugleich ein paar Umsetzungsforderungen. Art. 6 des Grundgesetzes stellt die Familie unter besonderen Schutz, aber manche Familien mehr als andere. Noch immer haben nicht alle ein uneingeschränktes Recht auf gemeisames Familienleben. Daher fordern wir #umsetzen: Familienleben für alle und haben einen Flyer produziert und eine Postkarten-Aktion gestartet.

internationaler tag der familie

Anlässlich des Internationalen Tages der Familie weist der Verband binationaler Familien und Partnerschaften auf ein familienpolitisch eher vernachlässigtes Thema hin: den Begleiteten Umgang. Anlass war die Verabschiedung der langjährigen Münchner Mitarbeiterin Waltraud Wartner, die Jahrzehnte lang den Begleiteten Umgang mitentwickelt und durchgeführt hat. Der Verband zählt zu den Pionieren, die seit Anfang der 1980er Jahre das Konzept des begleiteten Umgangs vorantrieben. Der Begleitete Umgang ermöglicht es Kindern aus konfliktreichen und risikobehafteten Familienbeziehungen den regelmäßigen Umgang zu beiden Elternteilen aufrecht zu erhalten. Heute wird diese Maßnahme bundesweit in zahlreichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt. Zur Pressemitteilung

familienpolitische fachtagung des verbandes

Ebenfalls im Mai fand die familienpolitische Fachtagung "Muslimische" Familien und frühkindliche Bildung des Verbandes statt. In der außerordentlich gut besuchten Veranstaltung ging um es u.a. um familiäre Zuschreibungen und ihre Auswirkungen auf gesellschaftliche Teilhabe von muslimischen und als muslimisch markierten Familien. Die nächste Verbandszeitschrift wird sich den Themen der Tagung widmen.

neues vom büchermarkt

Passend zum Jubiläum des Grundgesetzes ist die Verbandspublikation Familienzusammenführung. Für ein Recht auf Familienleben für Alle! erschienen. Die Broschüre analysiert die ganz unterschiedlichen Aspekte des Familiennachzugs und setzt sich dezidiert für das Menschenrecht auf Familie ein. Neu erschienen sind auch gleich zwei neue Elternbroschüren „In vielen Sprachen zu Hause“.  Unsere Reihe der zweisprachigen Broschüren konnte dank der Unterstützung des Landesfamilienministeriums NRW in den Sprachen deutsch-französisch und deutsch-rumänisch herausgegeben werden. Die Publikationen können auf der Seite des Verbandes als pdf heruntergeladen oder als Druckerzeugnis mit Versandkosten beim Verband bestellt werden.

neuer bundesvorstand gewählt

Am 4. Mai wurde von der Delegiertenversammlung der neue Bundesvorstand gewählt. In ihrem Amt bestätigt wurden Sidonie Fernau aus Hamburg, Dr. Bärbel Sánchez Coroneaux aus Leipzig, Dr. Laura Block aus Berlin. Chrysovalantou Vangeltziki aus Frankfurt wurde zum ersten Mal in den Bundesvorstand gewählt. Wir freuen uns, soviel Kompetenz und Engagement für den Verband zu gewinnen. Die langjährigen Vorstände Angela Rother-El-Lakkis und John Kannamkulam stellten sich nicht wieder zur Wahl und wurden schweren Herzens verabschiedet. Sie haben den Verband über Jahre begleitet, waren in vielen Netzwerken aktiv und haben den Verband und seine Werte in die Öffentlichkeit getragen.

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