30.06.2020

#KeinPlatzFürHass

Aktionswochen Antimuslimischer Rassismus


Rassistische Gewalt gegen Muslim*innen oder Menschen, die wegen ihres Äußeren als solche eingeordnet werden, ist trauriger Alltag (nicht nur) in Deutschland. Das Spektrum reicht von abschätzigen Kommentaren und Beleidigung über Diskriminierung und Ausschluss bis hin zu Drohung, körperlicher Gewalt und Mord. Muslim*innen werden häufig als eine Gruppe konstruiert und zu "den Anderen" gemacht, dieses Konstrukt beeinflusst die Gesellschaft als Ganzes und stellt unsere Demokratie auf die Probe.
Der 1. Juli erinnert als Tag gegen antimuslimischen Rassismus an die brutale Ermordung der schwangeren Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden, die im Jahr 2009 gegen rassistische Beleidigung durch ihren späteren Mörder geklagt hatte. Der heutige Tag macht aufmerksam auf den Wunsch nach einem solidarischen Zusammenleben, für das wir heute und an allen anderen Tagen im Jahr eintreten müssen.
 #KeinPlatzFürHass #HeuteWieder

Der Tag  steht exemplarisch für alle anderen Tage im Jahr für entschiedenes Eintreten für eine solidarische, demokratische, freiheitliche und multireligiöse Gesellschaft.