09.06.2016

Liebe ist ein Grundrechte

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. erinnert am 12. Juni 2016 an das Menschenrecht auf Familienleben, das von Gesetzen noch immer beschnitten wird.


 

Anlässlich des Loving Days am 12. Juni erneuern wir unsere Forderung, dass binationale und eingewanderte Familien durch das schwierige und restriktive Verfahren des Ehegatten- und Familiennachzugs oftmals unverhältnismäßig lang voneinander getrennt sind. Diese Situation ist leider nicht neu! Angesichts der vielen neuen Migranten wird das Thema weiterhin ein brennendes sein.

 

„Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, um auch in Europa, in Deutschland auf binationale / bikulturelle Paare aufmerksam zu machen, denen ein Zusammenleben erschwert wird. Seit Jahren nimmt der Staat massiven Einfluss auf ihr Familienleben“, erklärt Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes. „Der Sprachnachweis vor Einreise ist nachweislich keine Integrationshilfe, sondern ganz im Gegenteil ein Hindernis - der oftmals im Heimatland eine sehr hohe und teure Hürde darstellt. Die Motivation und Freude auf das neue Land wird so oftmals vor dem Ankommen auf eine harte Probe gestellt – von den monatelangen Trennungen der Familien ganz zu schweigen.“

Der Loving Day ist die jährlich am 12. Juni stattfindende Feierlichkeit in den Vereinigten Staaten zum Jahrestag der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall der Eheleute Loving gegen den Bundesstaat Virginia. Mit dieser wurde im Jahr 1967 ein Gesetz des Bundesstaates Virginia aufgehoben, das Ehen zwischen weißen und nichtweißen  Partnern verbot.

 

Ihr Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
<st1:personname w:st="on">Hiltrud Stöcker-Zafari</st1:personname>, Bundesgeschäftsführerin,
Tel.: 069 / 713756 -12, Mail: stoecker-zafari@verband-binationaler.de