AKTUELLES NRW

Empfehlungen für den Buchhandel

Richten Sie einen Büchertisch aus mit den Schwerpunktthemen:

- religiöse Vielfalt
- Mehrsprachigkeit
- Vielfalt als Normalität

In dieser kostenlosen Broschüre erhalten Sie Tipps für Kinderbücher und Spielzeug, die Sie sowohl für die Gestaltung von Thementischen als auch für die Beratung Ihrer Kund_innen nutzen können.

Auch Leserinnen und Leser können sie natürlich zur Anregung bei der Auswahl von Kinderliteratur nutzen.

www.bilderimkopf.eu

 

„Ich bin kein Kostüm!“- Forum gegen Rassismus und Diskriminierung initiiert Plakatkampagne

 „Ich bin kein Kostüm!“ ist an den Tagen des diesjährigen Straßenkarnevals auf den Infoscreens in den U-Bahnen zu lesen.

Denn einige Kostüme stärken rassistische und stereotype Bilder. Europäer_innen benutz(t)en diese Bilder, um Ausbeutung und Unterdrückung von bestimmten Menschengruppen zu rechtfertigen. Dies ist den wenigsten Träger_innen der Kostüme bewusst. Die Zeit des Kolonialismus und der sogenannten „Entdeckungen“, die mit Massenmorden und anderen Gräueltaten einhergingen, wird bislang nicht ausreichend aufgearbeitet. Das sog. „Indianderkostüm“ und andere diskriminierende und teils romantisierende Bilder bestimmter Gruppen geben die Älteren so immer wieder an die nächste Generation weiter.

Auch Menschen, die sich als Trans_Frauen*, im Karneval verkleiden, sind sich der stigmatisierenden Wirkung ihrer Kostümierungen wohl in den seltensten Fällen bewusst. Die Kostüme stärken Stereotype, die Ungleichbehandlungen rechtfertigen, jedes Jahr aufs Neue.

Eine Studierendengruppe of Color aus Ohio entschied sich aus diesem Grunde, eine Plakatkampagne zu initiieren. Die Kampagne soll Menschen dafür sensibilisieren, dass die Bilder, die die Kostüme wiederaufgreifen und sie zu „den Anderen“ machen, ihr Leben nachhaltig negativ beeinflussen und nicht „okay“ sind.

 „Ich bin kein Kostüm!“ ist eine Plakatkampagne des Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung. Die Plakate wurden mit freundlicher Unterstützung der Ohio-Gruppe S.T.A.R.S zur Verfügung gestellt. Für die Betroffenen sind alltagsrassistische und diskriminierende Erfahrungen weder harmlos noch witzig. Ihre Stimmen vermehrt hörbar zu machen, eine neue öffentliche Diskussion anzuregen, in der auch Interessensvertretungen von Menschen of Color zu Wort kommen und neue kreative und inklusive Karnevalstraditionen zu ermöglichen, ist das Ziel dieser Plakataktion.

 Der Druck von Plakaten und Postkarten ist für den 11.11.2017 geplant. Diese können dann von Multiplikator_innen genutzt werden, um das Thema bei Schulungen, Workshops, aber auch in alltäglichen Diskussionen aufzugreifen.

Neu: Interkultureller Kalender 2017 "mein Lieblingsbuch"

Im Mittelpunkt des neuen Kalenders 2017 stehen Bücher und Geschichten. Sie bereichern den Lebensalltag von Kindern, schon lange bevor sie lesen lernen. Sie bieten Gesprächsanlässe, helfen bei der Erkundung der Welt und Entwicklung der Sprache.

Das A1 Poster enthält in der Mitte ein Feld, das die Kinder selbst gestalten können.

Der Kalender ist wie immer mehrsprachig und berücksichtigt ausgewählte Feiertage, die familiäre Bedeutung haben können.

Außerdem wurden (internationale) Tage zum Thema Bücher, Vorlesen und Sprach/en berücksichtigt.

Informationen zur Bestellung finden Sie auf dem Formular. Der Kalender kostet 2€ pro Stück zuzüglich Versand.

Warum wir neue Kinderbücher brauchen

Weitere Infos zu Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern hier auf unserer Seite und unter www.bilderimkopf.eu

mobile Ausstellung für Bibliotheken "Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien"

Sie möchten Ihre Leser_innen für das Thema sensibilisieren? Sie möchten Eltern helfen, Medien zu finden, in denen sich gesellschafltiche Vielfalt in positiver Weise wider spiegelt?

Dann oganisieren Sie mit uns eine Ausstellung vor Ort in NRW. Wie das funktioniert, haben wir kurz für Sie hier zusammen gestellt.

Newsletter Binationale in NRW

Hier finden Sie den aktuellen Newsletter "Binationale in NRW" II 2016

kostenlose Elternbroschüren jetzt auch auf Arabisch und Polnisch!

Die familiäre Mehrsprachigkeit als Potential wahrnehmen, dies ist das wichtigste Anliegen der kostenlosen Elternbroschüre „In vielen Sprachen zu Hause“, die mit Unterstützung des Landesfamilienministeriums NRW nun auch in deutsch-arabischer und deutsch-polnischer Sprachfassung erhältlich sind.

Eine wachsende Anzahl von Familien in Nordrhein-Westfalen spricht im Alltag mehrere Sprachen. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V. möchte Eltern Mut machen für die anspruchsvolle Aufgabe der mehrsprachigen Erziehung.

Überfordert Kinder das Aufwachsen in mehreren Sprachen? Wie können Eltern die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder positiv beeinflussen? In wieweit hat die Förderung der Familiensprache auch einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung im Deutschen? Gibt es an öffentlichen Schulen Angebote für die Familiensprachen?

Auf diese und andere Fragen gehen die ansprechend gestalteten Neuerscheinungen in wenigen Worten ein. Sie sind insbesondere für die Auslage in Kindertagesstätten und Familienzentren, Kinderarztpraxen oder Beratungsstellen geeignet.

Sie erhalten die Broschüren gegen Erstattung der Versandkosten in den Sprachen Deutsch/Arabisch, Deutsch/Englisch, Deutsch/Italienisch, Deutsch/Polnisch, Deutsch/Russisch, Deutsch/Spanisch und Deutsch/Türkisch bei der Landesgeschäftsstelle NRW oder kostenlos zum Download unter www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de.

nrw(at)verband-binationaler.de

iaf-Informationen zum Thema Mehrsprachigkeit Ende 2015 erschienen

Die iaf informationen "Mehr Sprachen - mehr Perspektiven" mit zahlreichen Beiträgen zum Thema Mehrsprachigkeit erhalten Sie auch bei der Landesgeschäftsstelle NRW gegen Spende bzw. Übernahme der Versandkosten.

nrw(at)verband-binationaler.de oder 0228 9090411

"Guck mal!" Postkartenserie in acht Sprachen und Schriften

Mit einer Postkarten–Serie macht der Verband binationaler Familien und Partnerschaften auf die unentdeckten Potentiale familiärer Mehrsprachigkeit aufmerksam.
Immer mehr  Kinder kommunizieren in ihrem Alltag in mehreren Sprachen. Diese Kompetenzen werden im Bildungssystem jedoch selten gesehen und angemessen gefördert. Die Bedeutung von Sprachkenntnissen wird nur dann betont, wenn es sich um traditionelle Fremdsprachen handelt. Die Sprachen der Zuwander/innen spielen in der Bildung keine Rolle. Und dies obwohl zahlreiche Studien belegen, dass eine Anerkennung und Förderung der Erstsprachen auch den Zweitspracherwerb im Deutschen unterstützt.
„Das, was unserer Bildungssystem nicht leistet, wird fälschlicherweise den Kindern und ihren Familien angekreidet. Würde die Förderung von Mehrsprachigkeit  als Bildungsauftrag verstanden, könnte sich daraus ein großes Potential entwickeln, sowohl individuell als auch gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell“, so die Landesgeschäftsführerin NRW, Michaela Schmitt-Reiners.
Auf den Postkarten sind acht Sprachen in acht Schriften dargestellt, die den Ausdruck „Guck mal!“ oder „Schauen Sie, bitte!“ wiedergeben. Alle Sprachen sind lebendige Sprachen in unserem Land, die aber nicht wahrgenommen geschweige denn geschätzt werden.

Weitere Informationen und die Postkarten unter www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de

Wer spricht hier vom Islam? Ein Kommentar zu den "Islamdebatten"

Ein Kommentar zu den Islamdebatten der letzten Jahre.

Quelle: Newseltter "Binationale in NRW" II 2015

Diskriminierung im Bildungsbereich - worüber sprechen wir?

einleitender  Input auf dem Projektetreffen des Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration am 26. September 2014 in Köln

Broschüre "Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" kostenlos zum Download

Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit mehreren Sprachen auf. Deshalb ist es sinnvoll sie von Anfang an auch mit mehrsprachigen Angeboten zu unterstützen und anzuregen. Immer mehr Einrichtungen bieten mehrsprachige Vorleseangebote an, um Wertschätzung gegenüber allen Sprachen der Kinder auszudrücken. Sie wissen, dass fundierte Sprachkompetenz in den Familiensprachen auch den Spracherwerb im Deutschen fördert.

Die Broschüre "Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" fasst die Erfahrungen von mehreren Vorleseprojekten in den Städten Bonn, Duisburg, Frankfurt, Köln und Hannover zusammen. Sie bietet als Arbeitshilfe Informationen und Anregungen für alle, die in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Vorleseangebote mehrsprachig durchführen. Ergänzt wird die praktische und ansprechend gestaltete Handreichung durch zahlreiche Übungsbeispiele, Textbausteine, Tipps und Links auf www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de.

Aktuelle Nachrichten über binationales Leben, Politik, Veranstaltung und Kultur!

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