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film: binational in leipzig

Ein sechsminütiger Film erzählt vom binationalen Leben - hier können Sie den Beitrag undefined"Bürokratie und Liebe" von Web-TV der Universität Leipzig ansehen.

Überregionale Veranstaltungen

17.09.2010 - 19.09.2010 Frankfurt Eltern stärken - Kinder stärken

Regionale Veranstaltungen

07.09.2010 Leipzig Zwischenraum, die interkulturelle Radiosendung des Verbandes!
12.09.2010 Köln Sonntagsbrunch
12.09.2010 Hamburg Familiennachmittag

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Stellungnahmen

unterstützung für afrika im zoo?

Zwei deutsche Tierparks boten in den vergangenen Tagen 'afrikanische Tage' an: In Berlin anlässlich des Jubiläums zu 20 Jahren Unabhängigkeit für Namibia, in Eberswalde soll "… die Volksgruppe der San, der 'letzten ersten Menschen', durch Hilfe zur Selbsthilfe bei der sanften Integration in unsere moderne Zeit …" unterstützt werden.

Dagegen regt sich - wie zuletzt 2005 beim "African Village" im Zoo Augsburg - berechtigte Kritik: Durch die Verortung von Menschen, Kulturen und Kunst aus afrikanischen Ländern in einem Zoo werden Menschen in eine Reihe mit der Betrachtung von Tieren gerückt. In einem Protestbrief heißt es konkret: "Die San sind eine im südlichen Afrika ansässige Ethnie. Diese als die 'letzten ersten Menschen' zu bezeichnen und 'durch Hilfe zur Selbsthilfe bei der sanften Integration in unsere moderne Zeit unterstützen' zu wollen, erinnert mich an imperialistische Ignoranz." Wir teilen die Kritik und haben dies den Zoodirektoren mitgeteilt.
Es gibt viele gute Orte für die Unterstützung für Projekten in Afrika – ein Zoo ist es nicht. Das hat auch der Aufsichtsrat des Krefelder Zoos nach einer ähnlichen Veranstaltung 2009 eingeräumt: Es sei einfach Naivität gewesen, eine solche klischeehafte Darstellung des afrikanischen Kontinent anzubieten. Vorher sei da niemand der Beteiligten drauf gekommen. "Man muss schon genauer drüber nachdenken.", sagte er. Gute Idee.

Details finden Sie im undefinedBlog von undefinedDerBrauneMob, der ersten deutschen media-watch Organisation im Hinblick auf die Darstellung Schwarzer Menschen in deutschen Medien und der Öffentlichkeit.

Kinderrechte ohne Vorbehalt

Bislang stand in Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention unter dem Vorbehalt, dass sie nicht auf asyl- und ausländerrechtliche Fragen anzuwenden ist. Dies führt z.B. dazu, dass Flüchtlingskinder ab 16 Jahren im Asylverfahren wie Erwachsene behandelt werden. Gemeinsam mit zahlreichen Menschenrechtsorganisationen fordern wir im Rahmen der National Coalition seit Jahren, alle in der Konvention garantierten Rechte vollständig zu erfüllen.

Dies hat auch die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag als Vorhaben formuliert. Jetzt scheint der Weg dafür frei zu sein: Der Bundesrat hat sich am 26. März 2010 dafür ausgesprochen, die Vorbehaltserklärung zurück zu nehmen; der Bundestag beschloss am 3. Mai 2010 die Rücknahme.

Was daraus in der Praxis folgt, bleibt allerdings abzuwarten: Die Bundesministerin der Justiz, Frau Sabine-Leutheusser Schnarrenberger, sieht keinen legislativen Handlungsbedarf. Wir dagegen erwarten zügige, konkrete Schritte der Umsetzung. undefinedmehr lesen

Rassisten sind eine Gefahr...

"Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime!"

Dieser Erklärung, die gemeinsam vom Interkulturellen Rat Deutschland, Pro Asyl und dem DGB herausgegeben wurde, können wir uns nur anschließen. Lesen Sie undefinedhier mehr.

Wirtschaftskrise: Langfristige Konzepte statt Kürzungen bei Familien

Die aktuellen Sparvorschläge der Bundesregierung zu Kürzungen bei Familien stoßen bei den Familienorganisationen auf Unverständnis: "Ausgerechnet jetzt, wo der Sinn von Zukunftsinvestitionen offensichtlich ist, verläuft die Diskussion rückwärts gerichtet". Sie plädieren stattdessen für eine zukunftsorientierte Politik, die die Belange der nächsten Generationen in den Vordergrund stellt. Lesen Sie hierzu die undefinedPressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF e.V.), in der sich auch unser Verband als Mitglied engagiert.

Mehrsprachigkeit als Potenzial nutzen

Auf Initiative der Türkischen Gemeinde in Deutschland wurde ein "Statement zur Mehrsprachigkeit" formuliert und von zahlreichen Fachleuten unterstützt.

Die Möglichkeit einer frühen mehrsprachigen Erziehung sichert Kindern die Chance, ihr intellektuelles Potential zu nutzen und eröffnet ihnen Perspektiven, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

Mit ihrem Appell richten sich die Unterzeichner, zu denen auch unsere Verband gehört, vor allem an die Verantwortlichen in Politik und Bildungswesen. Der Vielfalt der Sprachen, die in unserem Land gesprochen werden, soll auch in der schulischen Realität Rechnung getragen werden. Lesen Sie hier das vollständige undefinedStatement.

Mehr Migrantenkinder in den Kindergarten?

Das Statistische Bundesamt hat jüngst seine Studie "Kinder mit Migrationshintergrund in Kindertagesbetreuung" vorgestellt. Aus dem umfangreichen Datenmaterial zog die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer in ihrem Statement "Mehr Migrantenkinder in den Kindergarten" vom 10.3.2010 unter anderem zwei Schlussfolgerungen:
- Für viele Migranten spielt der Kindergartenbesuch noch keine bedeutende Rolle
- Besonders wichtig ist, dass die Eltern zu Hause mit ihren Kindern auch Deutsch sprechen.
Wir wenden uns gegen beide Schlussfolgerungen: Sie greifen zu kurz und spiegeln weder die reale Situation in Familien mit Migrationshintergrund wider, noch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Spracherwerb.
Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen undefinedMigration und Kindergarten und undefinedMuss in Familien deutsch gesprochen werden? zum Thema.

"Auf unseren Blick kommt es an..."

... lautete der Titel unserer familienpoltischen Tagung, zu der wir am 4. Februar 2010 nach Frankfurt eingeladen hatten. Zahlreiche Fachleute diskutierten Perspektiven binationaler Familien auf Integration und interkluturelles Zusammenleben. Hier finden Sie die wesentlichen undefinedErgebnisse. Der Vortrag von Dr. Haci-Halil Uslucan zu undefined"Bikulturalität als Chance für Familien und Kinder" macht auf Potenziale in bikulturellen Familien aufmerksam, und die Kampagne undefined"recognition now!" von mirgranet.org zeigt mit eindringlichen Kino-Spots, was es für Eingewanderte und für unsere Gesellschaft bedeutet, wenn Fähigkeiten und Kenntnisse nicht anerkannt werden.

Ist Integration messbar?

Gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für Poliltische Bildung und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband gehen wir der Frage nach, was sich mit den verpflichtenden Integrationskursen erreichen lässt. Die Dokumentation der letztjährigen Fachtagung undefined"Integrations-Kurse - und nun?" stellt Konzeption und Wirkungen der Kurse vor. Für den 4. Mai 2010 luden wir Sie zur nächsten Fachtung unter dem Titel "Ist Integration messbar?" ein - hier finden Sie undefinedAussschreibung mit Programm, Ort und Anmeldung.

Erfolg im Ehegatten-Nachzug

Anfang Februar 2010 ist die drei Jahre dauernde Trennung einer deutsch-usbekischen Familie zu Ende gegangen. Die Familie mit zwei Kindern im Alter von drei und sieben Jahren kann nun endlich zusammen in Deutschland leben. Ein Bundeswehrsoldat musste nach einem Auslandseinsatz drei Jahre mit deutschen Behörden um seine Familie kämpfen.
Lesen Sie hierzu unsere undefinedPresseinformation "Ende einer Dienstfahrt".

20. November 2009 - 20 Jahre Kinderrechtskonvention

Zeit zu handeln: Umgehende Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention!

Am 20. November 1989 wurde der am meisten ratifizierten Völkerrechtsvertrag, das UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes, verabschiedet. Bei der Ratifizierung hat Deutschland 1992 einen Vorbehalt formuliert, der dazu führt, dass Flüchtlingskinder ab 16 Jahren im Asylverfahren wie Erwachsene behandelt werden. Dies verstößt eindeutig gegen die Kinderrechtskonvention - der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf hat mehrfach die Rücknahme des Vorbehalts angemahnt.

Der 20. Geburtstag der Konvention ist nun Anlass für die Forderung an die Bundesregierung, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und die im Koalitionsvertrag versprochene Rücknahme der Vorbehalte unverzüglich umzusetzen. Lesen Sie hier das undefinedPositionspapier "Flüchtlingskinder in Deutschland - Politischer und gesellschaftlicher Handlungsbedarf in dieser Legislaturperiode", das wir gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden unterzeichnet haben, sowie die undefinedPresseerklärung des FORUM MENSCHENRECHTE.

"sie gehören zu uns!" aufruf wider den optionszwang für Kinder unseres landes

Unser Verband gehört zu den Erstunterzeichnern dieses Aufrufs und wendet sich gemeinsam mit anderen Organisationen und Einzelpersonen gegen die Regelung, dass Kinder ausländischer Eltern bisher Deutsche auf Widerruf sind: Wenn sie mit zwei Staatangehörigkeiten aufgewachsen sind, müssen sie im Alter zwischen 18 bis 23 Jahren ihren ausländischen Pass abgeben, um den deutschen Pass behalten zu können. Unterstützen auch Sie diesen Aufruf unter undefinedhttp://www.wider-den-optionszwang.de/.
Hier finden Sie den undefinedAufruf selbst, einige undefinedHintergründe sowie eine aktuelle undefinedPressemitteilung.

kein familienleben ohne deutschkenntnisse?

Im Sommer 2007 traten die Änderungen im Zuwanderungsgesetz in Kraft - in der Ausgabe 1/2008 unserer Verbandszeitschrift "iaf informationen" stellen wir deren Auswirkungen und die aktuelle Rechtssprechung vor
undefinedmehr.

Ein Jahr, nachdem die Änderungen des Aufenthaltsgesetzes in Kraft getreten sind, haben wir eine vorläufige Bilanz vorlgelegt. Im Rahmen unserer Tagung am 25. September '08 in Berlin wurden die neuen Regelungen mit den innenpolitischen Sprecher/innen der Bundestagsfraktionen diskutiert (undefinedProgramm). Zu diesem Anlass haben wir die Broschüre "Haben Sie noch eine Idee?" - Erfahrungen mit der Verschärfung im Ehegattennachzug veröffentlicht, die Sie hier zum undefinedDownload finden. Als vorläufiges Ergebnis lässt sich feststellen, dass die neuen Regelungen nicht integrationsfödernd wirken, sondern negative Auswirkungen auf das Zusammenleben von Paaren und Familien haben.

visa-warndatei-gesetz gefährdet grund- und menschenrechte

Obwohl 2009 ein Wahljahr ist, plant die Bundesregierung noch bis zur Sommerpause ein neues Gesetz zu verabschieden: Es soll eine Visa-Einlader-und Warndatei als zentrale Datenbank eingerichtet werden, in der personenbezogene Daten von Menschen gespeichert werden, die im Zusammenhang mit einer Visaantragsstellung stehen. Wir sehen hierin einen starken Eingriff in Grund- und Menschenrechte und lehnen in unserer undefinedStellungnahme dieses gesetzliche Vorhaben ab.

Protestieren lohnt sich also doch: Nach einer AFP-Meldung vom 10.03.2009 ist dieses Vorhaben vorerst gescheitert - aufgrund des Widerstandes aus den SPD-geführten Bundesministerien für Justiz und Entwicklungshilfe.  In der Union wird nun erwartet, dass das Vorhaben vor der Bundestagswahl im September möglicherweise nicht mehr zustande kommt.

 

Weitere Debatten und Stellungnahmen finden Sie undefinedhier.