10. Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte

Es war eine kalte Winternacht, als am 10. Dezember 1948 Eleanor Roosevelt vor den Vereinten Nationen in Paris ans Rednerpult trat und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vorlas. Was die Witwe des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt um drei Uhr morgens mit ruhiger Stimme verkündete, war ein historischer Meilenstein: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verständigten sich die damals 56 UN-Mitgliedstaaten auf Rechte, die für alle Menschen gelten sollten, über alle Grenzen und Kulturen hinweg.

Der Zweite Weltkrieg und der Terror des Nationalsozialismus hatten gezeigt, dass es nicht ausreichte die Rechte eines Volkes allein der staatlichen Gewalt anzuvertrauen. Die Missachtung der Menschenrechte führte nicht nur zu einem "Akt der Barbarei", sondern mit dem Holocaust zu einem einzigartigen Zivilisationsbruch. Um Menschen zu schützen, sollte diese Aufgabe künftig die Staatengemeinschaft der Vereinten Nationen gemeinsam leisten. 

Der Tag der Menschenrechte erinnert jedes Jahr am 10. Dezember daran.

Quelle: Farid Gardizi: Menschenrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit. 2010 Zum Artikel

 

#EinstehenfuerMenschenrechte

Das Forum für Menschenrechte hat in diesem Jahr (2017) eine Social Media Aktion auf Twitter initiiert. Der Verband ist mit dabei.

Zur Aktion

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte sollen möglichst viele Mitgliedsorganisationen des Frums für Menschenrechte unter dem gemeinsamen Hasthag #EinstehenFuerMenschenrechte posten, um auf die Bedeutung der Menschenrechte hinzuweisen und den Wert, den sie für unser Zusammenleben insbesondere auch heute haben.

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