Newsletter Binationale in NRW

Hier finden Sie den aktuellen undefinedNewsletter I 2015

Aus dem Inhalt:

  • Wer spricht hier vom Islam?
  • Transparenz bei Aufnahmeverfahren an öffentlichen Schulen
  • Anerkennung - und was dann?
  • Nachrichten aus dem Verband NRW
  • Nachrichten aus dem Verband Bonn
  • Lesetipps, Filme, www
  • Veranstaltungen
  • Alltag - persönliche Beiträge

Pressemeldung zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar 2015

Mit einer Postkarten–Serie macht der Verband binationaler Familien und Partnerschaften am Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar auf die unentdeckten Potentiale familiärer Mehrsprachigkeit aufmerksam.
Immer mehr  Kinder kommunizieren in ihrem Alltag in mehreren Sprachen. Diese Kompetenzen werden im Bildungssystem jedoch selten gesehen und angemessen gefördert. Die Bedeutung von Sprachkenntnissen wird nur dann betont, wenn es sich um traditionelle Fremdsprachen handelt. Die Sprachen der Zuwander/innen spielen in der Bildung keine Rolle. Und dies obwohl zahlreiche Studien belegen, dass eine Anerkennung und Förderung der Erstsprachen auch den Zweitspracherwerb im Deutschen unterstützt.
„Das, was unserer Bildungssystem nicht leistet, wird fälschlicherweise den Kindern und ihren Familien angekreidet. Würde die Förderung von Mehrsprachigkeit  als Bildungsauftrag verstanden, könnte sich daraus ein großes Potential entwickeln, sowohl individuell als auch gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell“, so die Landesgeschäftsführerin NRW, Michaela Schmitt-Reiners.
Auf den Postkarten sind acht Sprachen in acht Schriften dargestellt, die den Ausdruck „Guck mal!“ oder „Schauen Sie, bitte!“ wiedergeben. Alle Sprachen sind lebendige Sprachen in unserem Land, die aber nicht wahrgenommen geschweige denn geschätzt werden.
Die Aktion hinter der Botschaft: Wer zuerst herausfindet, um welche Sprachen es sich handelt, und dies in einer Email an nrw@verband-binationaler.de mitteilt, erhält Materialien und Fachbücher zum Thema Mehrsprachigkeit im Wert von 50€.
Weitere Informationen und die Postkarten unter undefinedwww.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de

Wer spricht hier vom Islam? Ein Kommentar zu den "Islamdebatten"

Ein Kommentar zu den Islamdebatten der letzten Jahre.

Quelle: Newseltter "Binationale in NRW" II 2015

Diskriminierung im Bildungsbereich - worüber sprechen wir?

einleitender Input auf dem Projektetreffen des Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration am 26. September 2014 in Köln

mehrsprachige Stadtrallye durch Köln - jetzt auch in Arabisch!

Sie möchten mit Kindern von 7 bis 12 Jahren interaktiv die Kölner Innenstadt erkunden? Sie möchten auch außerhalb der eigenen vier Wände Ihre Familiensprache praktizieren?

Dann unternehmen Sie eine Stadtrallye! Wie das funkioniert, erfahren Sie in dem Begleitheft.

Die Handouts für die teilnehmenden Kinder können Sie hier herunterladen:

Arabisch
Deutsch
Finnisch
Französisch
Polnisch
Portugiesisch
Russisch
Spanisch
Türkisch

Weitere Sprachfassungen sind in der Bearbeitung.

Noch besser funktioniert die Stadtrallye mit professioneller Begleitung. Die Stadtführer_innen geben kurze Einführungen zu den verschiedenen Orten und beantworten die Fragen der Kinder. Entsprechende Angebote erhalten Sie bei www.visitacolonia.info/stadtrallye.

Möchten Sie sich selbst engagieren? Haben Sie Freude daran, die Stadtrallye in eine weitere Sprache zu übersetzen?

Dann melden Sie sich bitte unter 0228 9090411 oder koeln(at)verband-binationaler.de.

Mitwirkende
Idee: Özlem Özata
Entwicklung: Natalia González und Anne Nwanneka
Gesamtkoordination: Michaela Schmitt-Reiners
Übersetzungen
Arabisch: Hayam Karaja
Finnisch: Satu Marjatta Massaly
Französisch: Clotilde Le Roy
Polnisch: Marta Hennrich
Portugiesisch: Desirée Berto
Russisch: Viktoria Levin
Spanisch: Natalia González
Türkisch: Özlem Özata

Familiäre Mehrsprachigkeit - die vergessene Ressource

undefinedPressemitteilung zum Tag der Muttersprache am 21. März 2014

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften plädiert für eine stärkere Berücksichtigung der familiären Mehrsprachigkeit in der Bildung. Lesen Sie hierzu unser Positionspapier undefined"Familiäre Mehrsprachigkeit - die vergessene Ressource".

Neue Broschüre "Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" kostenlos zum Download

Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit mehreren Sprachen auf. Deshalb ist es sinnvoll sie von Anfang an auch mit mehrsprachigen Angeboten zu unterstützen und anzuregen. Immer mehr Einrichtungen bieten mehrsprachige Vorleseangebote an, um Wertschätzung gegenüber allen Sprachen der Kinder auszudrücken. Sie wissen, dass fundierte Sprachkompetenz in den Familiensprachen auch den Spracherwerb im Deutschen fördert.

Die Broschüre undefined"Vorleseangebote mehrsprachig gestalten" fasst die Erfahrungen von mehreren Vorleseprojekten in den Städten Bonn, Duisburg, Frankfurt, Köln und Hannover zusammen. Sie bietet als Arbeitshilfe Informationen und Anregungen für alle, die in Kitas, Schulen und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Vorleseangebote mehrsprachig durchführen. Ergänzt wird die praktische und ansprechend gestaltete Handreichung durch zahlreiche Übungsbeispiele, Textbausteine, Tipps und Links auf www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de.

 

kostenlose Elternbroschüren zur mehrsprachigen Erziehung - jetzt auch auf Russisch!

"In vielen Sprachen zu Hause" ist bisher zweisprachig auf Deutsch und Italienisch, Englisch, Spanisch und Türkisch erschienen. Ende September erscheint nun auch die deutsch-russischsprachige Auflage. Die Broschüre geht kurz auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der familiären Mehrsprachigkeit ein. Sie möchte Eltern bei der anspruchsvollen Aufgabe der mehrsprachigen Erziehung unterstützen und Mut machen. Besonders geeignet ist sie zur Auslage in Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Arztpraxen etc.

Sie erhalten Sie gegen Übernahme der Versandkosten bei der Landesgeschäftsstelle NRW unter nrw(at)verband-binationaler.de oder 0228 9090411.

Hier finden Sie das undefinedBestellformular.

Interessierte für afrodeutsche Eltern-Kind-Gruppe in Bielefeld gesucht!

Als Mutter einer ghanaisch-deutschen Tochter und Mitglied des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften möchte ich 2014 eine afrodeutsche Eltern – Kind – Gruppe in Bielefeld gründen.
Bereits in anderen Städten haben sich Gruppen dieser Art bewährt, um sich gegenseitig auszutauschen und zu stärken und Kindern den Kontakt mit anderen afrodeutschen Kindern zu ermöglichen. Wir können uns über Kinderbücher und andere Medien informieren und gemeinsame Aktivitäten planen. Zunächst denke ich an monatliche Treffen sonntags bei einem Brunch.
Für den 20./21. September ist bereits ein Workshop mit der Berliner Empowerment-Trainerin Tupoka Ogette geplant. Hierzu erhaltet ihr eine gesonderte Einladung.
Wendet euch bei Interesse bitte an afrodeutsch.bielefeld@verband-binationaler.de. Gerne melde ich mich dann auch telefonisch 
Herzliche Grüße,
 
Marina Amuzu

aktuelle Nachrichten über binationales Leben, Politik, Veranstaltung und Kultur!

Seit einigen Wochen ist eine facebook - Seite des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften für NRW online mit aktuellen Nachrichten über binationales Leben, Politik, Veranstaltung, Kultur etc.

Nachrichten: www.facebook.com/VerbandBinationalerNRW
Veranstaltungen: www.facebook.com/VerbandBinationalerNRW/events
 
Auch nicht Facebook-Nutzer können die Nachrichten auf Facebook lesen und natürlich die Seite an andere Mitglieder und Interessierte weiter empfehlen.
 
Wir versprechen uns davon einen lebendigeren Austausch als er auf der Homepage des Verbandes möglich ist. Ankündigungen zu eigenen Veranstaltungen werden sowohl auf der Homepage als auch auf der Facebook-Seite eingestellt.
 
Wir freuen uns immer über Beiträge und Hinweise auf Veranstaltungen von den Vorständen, den Mitgliedern und Interessent/innen in NRW. Für registrierte Facebook-Nutzer ist es möglich, die Beiträge auf der Pinwand der facebook-Seite zu platzieren. Wer 'gefällt mir' klickt, bleibt mit der Seite verlinkt.